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Sommerlager 2026

Am Montag, den 27.07.2026, ging es für uns los. Nach dem Treffen am Bahnhof wurden alle auf die Autos aufgeteilt und wir brachen auf Richtung der VCP Burg Rieneck. Nach knapp 1,5 – 2 h Fahrt kamen wir auf der Burg an. Dort gab es eine kurze Einweisung von Seiten der Burg. Danach stand natürlich Abladen und Zelteaufbauen auf dem Programm. Am Abend haben wir dann in unserer neuen GiGa-Jurte zu Abend gegessen. Das Motto dieses Lagers war Ronja Räubertochter. Bei jeder Morgen- und Abendrunde wurde ein Teil dieser Geschichte vorgelesen.

Am Dienstag nach dem Aufstehen stand eine Burgrallye auf dem Programm. Dort haben wir in Kleingruppen anhand von Bildern Orte in der Burg suchen müssen, wo in der Nähe Begriffe versteckt waren. Mit diesen Begriffen wurden später in einem Lückentext die Lücken gefüllt, was einen Lösungstext ergab. Diese Rallye hat den ganzen Vormittag gedauert. Nach dem Mittagessen standen Lagerbauten auf dem Plan. Dabei wurden in Kleingruppen mehrere Bauten angefangen. Es wurden Seile gedreht, ein Fahnenmast und auch ein Lagertor gebaut und es war möglich, ein Lagerschild zu malen, was allerdings nicht an dem Tag fertig wurde. Am Abend wurde dann noch der Geschichtsteil vorgelesen und ein Lagerfeuer entflammt.

Am Mittwoch stand eine Wanderung an. Geplant war, das Wassererlebnishaus in der Nähe zu besuchen. Natürlich musste man für diese Wanderung einiges vorbereiten. Da es tagsüber ungefähr 40°C im Schatten waren und das Haus jetzt auch nicht gerade um die Ecke war. Neben einem belegten Brot für den Mittag, viel Wasser und einer Kopfbedeckung war auch ein gutes Schuhwerk und Eincremen mit Sonnenmilch Pflicht. Dann ging es los. Nach einigen Kilometern Wandern und dem Überwinden einiger Höhenmeter kamen wir am Wassererlebnishaus an. Dort stellten wir dann fest, dass es weder Wasser noch Erlebnis gab. Es war einfach nur ein Haus mit einem trockenen Bach, einigen Spielgeräten, an denen keiner spielen wollte aufgrund der Hitze. Wir machten da dann eine Pause mit Wassermelonensnack und den belegten Broten, dann ging es langsam zurück über einen anderen, kürzeren Weg, sodass wir zum Abendessen wieder pünktlich zurück waren. Auch danach wurde der Geschichtsteil vorgelesen und ein Lagerfeuer entzündet. Hier wurde den Kindern mitgeteilt, dass am Abend des nächsten Tages ein Bergfest stattfinden soll. Dafür sollte sich jedes Zelt was ausdenken, was sie auf diesem Fest machen wollten.

Am Donnerstag war eigentlich nicht viel geplant. Da haben wir mal weniger Programm eingeplant. Trotzdem haben wir am Morgen mit einer „Stadtrallye“ gestartet. Das Prinzip war das gleiche wie bei der Burgrallye, nur diesmal waren die Bilder in der kompletten Ortschaft Rieneck verteilt. Auch hier sind wir wieder in Kleingruppen losgezogen. Auch diese Rallye hat bis zum Mittag gedauert. Den ganzen Nachmittag wurde eigentlich nur dieses Bergfest vorbereitet. Nach dem Abendessen wurde wieder Feuer angezündet und Ronjas Geschichte vorgespielt. Das war der Beitrag des Leiterzeltes für das Fest. Es gab eine Gesangsshow, Werwolf und ein selbst ausgedachtes Mörderspiel. An diesem Abend hatten wir auch Pfadfinder aus England da, die sich in der Burg einquartiert hatten. Diese saßen mit uns am Lagerfeuer und verfolgten das Spektakel, das wir veranstaltet haben.

Am Freitag stand Freibad auf dem Programm. Dafür haben wir alle Kids ins Auto gepackt und sind nach Gemünden gefahren. Natürlich sollte jeder auch wieder Lunchpakete mitnehmen. Im Schwimmbad selber haben wir uns dann den ganzen Tag aufgehalten. Wir hatten auch Wikingerschach, Frisbee und Bälle mitgenommen, was neben Schwimmen, Rutschen und Springen ebenfalls möglich war zu spielen. Gegen Mittag gab es eine kurze Pause zum Essen und Entspannen. Gegen Abend sind wir dann wieder ins Lager zurückgefahren, um dort zu Abend zu essen und die Abendrunde zu machen. An diesem Abend wurde der Geschichtsteil von Ronja vorgelesen, während über dem Lagerfeuer der Chai gemacht wurde.

Am Samstag wurden dann schon die ersten Sachen abgebaut und verstaut. Am morgen gab es noch den Räuberwettstreit, da wurden alle Kinder und Jugendliche auf 2 Gruppen aufgeteilt, diese sollten sich in mehreren Disziplinen messen. In einer musste man zum Beispiel durch ein Spinnennetz hindurch, bei einer anderen musste man Blind mithilfe seiner Gruppe durch eine Parkour durch und dort Holzpfosten berühren. Bei allen Disziplinen wurde die Punkte aufgeschrieben und die Zeit genommen. Am Ende wurde dann ein Sieger gekürt. Auch die Lagerbauten mussten wieder zurückgebaut werden. Damit waren wir auch einen großen Teil des restlichen Tages beschäftigt. Auch das nicht fertig gewordene Schild wurde noch fertig. Am Abend gab es wieder einen Teil der Geschichte zu hören. Danach gab es noch eine Nachtwanderung, wo „Diamanten“ gesucht werden mussten. Diese konnten dann am Ende gegen die Lageraufnäher eingetauscht werden.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Abbaus und der Heimreise. Nach dem letzten Geschichtsteil am Morgen und dem Frühstück musste das private Zeug aus den Zelten raus und das Zelt musste von innen gesäubert werden. Danach musste es abgebaut werden und auch von außen abgekehrt werden. Auch die sanitären Einrichtungen mussten gesäubert werden. Nachdem das gegen Mittag alles erledigt war, wurde mit dem Gepäck Tetris gespielt, um alles und jeden in die Autos zu bekommen. Nachdem auch das erledigt war, sind wir aufgebrochen. Gegen 14:30 Uhr waren wir dann wieder am Pfarrzentrum.

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