Waldadvent 2019

Erschienen am 4. Dezember 2019

Jan S.

 

Der Waldadvent stellt für unseren Stamm gewissermaßen den Abschluss eines spannenden und ereignisreichen Jahres dar, bei dem alle Stammesmitglieder zusammenkommen und einen schönen Abend bei heißen Getränken und Kulinarischem vom Grill verbringen.

So auch dieses Jahr wieder. Doch es war ein ganz besonderer Waldadvent! Dieses Jahr kam der Wunsch nach einem Waldadvent aus den Reihen der Jungpfadfinder, die einen entsprechenden Antrag auf der Stammesversammlung stellten. Dieser wurde natürlich mit großer Zustimmung angenommen.

Gestern traf sich dann also dann Jungpfadfinder, Wölflinge, Rover, Leiter und einige Gäste im Dammersbacher Wald, um zu unserer angestammten Waldhütte zu wandern. Die Wanderung ging durch den finsteren winterlichen Wald. Ein Stück des Weges ging es im Schweigemarsch, bei dem sich jeder auf die bevorstehende Veranstaltung einstimmen konnte.

An der Hütte angekommen versammelten sich die etwa 40 Gäste in einem großen Kreis um eine vorbereitete Feuerstelle, die beim ersten gemeinsamen Lied ‚Nordwärts‘ feierlich entzündet wurde.

Dann folgte die lang ersehnte Aufnahme der Wölflinge in unseren Stamm, bei der sie ihr allererstes Pfadfinderhalstuch verliehen bekamen. Im Anschluss, als alle Wölflinge unter Applaus symbolisch Teil der großen Gruppe wurden, waren die Jungpfadfinder dran. Diese hatten sich in den vorausgegangenen Gruppenstunden mit ihrer pfadfinderischen Identität und ihren Zielen für sich und die Gruppe beschäftigt. Sie hatten selbstständig Pfadfinderversprechen formuliert, die nun am Lagerfeuer vor dem Stamm und den Leitern abgelegt wurden. Daraufhin bekamen sie einer nach dem anderen ihr grünes Halstuch und wurden offiziell in die Pfadfinderstufe aufgenommen.

Doch damit nicht genug, es gab im Anschluss nämlich noch drei neue Leiter in die Leiterrunde zu berufen.

Im Anschluss an diese wirklich schöne und umfangreiche Zeremonie wurde ausgelassen gefeiert: Man konnte sich in der kleinen Holzhütte aufwärmen, es gab Gegrilltes, selbstgebackene Kekse und heißen O-Saft. Vor der Hütte loderte das magische Lagerfeuer in orange, blau und grün – genau passend zum Stufenwechsel.

Am Ende gab es noch eine adventliche Geschichte, die ein bisschen zum Nachdenken anregte, bevor man sich dann im Abschlusskreis ums Feuer mit einem letzten Lied sowie 3 Erinnerungen und 3 guten Wünschen, vorgetragen durch die Roverrunde, wieder verabschiedete.

Im Anschluss verbrachten die Älteren dann noch einen langen Abend bei Kerzenschein, Gitarrenspiel und Pfadfinderliedern in der gemütlichen Hütte, bis es dann irgendwann Zeit fürs Bett war.


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